Individuelle Lösungen sind unser Stärke

Startschuss für K1-Zentrum "CDP - Austrian Center for Digital Production"

Der Antrag der researchTUb GmbH für die Entwicklung eines neuen K1-Zentrums im Themenfeld "Industrie 4.0" wurde von der FFG in einem internationalem Evaluierungsverfahren positiv beurteilt und bewilligt. Die Entscheidung wurde von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am 30. Juni 2016 bekannt gegeben: "Mit den neuen Kompetenzzentren stärken wir die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Das sichert die Technologieführerschaft heimischer Unternehmen und schafft Arbeitsplätze im Land." Infrastrukturminister Jörg Leichtfried sagt dazu: "Die Industrie ist mit über 670.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das starke Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Mit dem COMET-Programm haben wir das optimale Werkzeug, um unsere Unternehmen bei Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Damit ermöglichen wir ihnen international an der Spitze mitzuspielen." (Quelle FFG)

Über das CDP - Austrian Center for Digital Production

Am IFT der TU-Wien wird seit mehr als einem Jahrzehnt in nachhaltig steigendem Umfang an Innovationen zur Verbesserung der Produktivität in der diskreten Fertigung gearbeitet. Durch den Zusammenschluss mit F&E-Partnern im Bereich der IT, Designautomation, der Maschinenbauinformatik und Managementwissenschaften konnte der fachliche Horizont so verbreitet werden, dass die Herausforderungen der 4. industriellen Revolution umfassend adressiert werden können.

Schwerpunkte: Virtualisierung von Produktdesign, Produktionsplanung- und steuerung, Orchestrierung von Produktionsnetzwerken, flexible und rekonfigurierbare Automation, Machine-to-Machine-Communication, sozioökonomische Effekte von digitaler Produktion

Zu unseren Unternehmenspartnern zählen Hörbiger, ATOS, EMCO, Rosenbauer, EVVA, Liebherr, Schäffler, Hewlett Packard, OeKB, Welser Profile, Federal Mogul, Nemak und viele mehr. Unsere wissenschaftliche Partner sind unter anderem die TU-Wien, v-research, ETH-Zürich, Politecnico Milano und KIT-Karlsruhe. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Das IFT feiert 200 Jahre!

Das Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik der TU Wien feiert heuer sein 200-Jahre-Jubiläum und kann auf eine traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Bereits bei der Gründung des k. k. polytechnischen Instituts im Jahr 1815 wurde der Lehrgegenstand "Empirische Technologie" als tragendes Fach der Technischen Abteilung des Polytechnischen Instituts eingeführt und bald in "Mechanische Technologie" umbenannt. Georg Altmütter, ab 1816 Professor für Mechanische Technologie, gilt als Begründer der systematischen Werkzeuglehre. Zusammen mit seinem Schüler Karl Karmasch und Johann Joseph von Prechtl verfasste er die "Technologische Encyklopädie", von der im Zeitraum von 1830 bis 1869 insgesamt 25 Bände erschienen.

Mehr über die Geschichte des IFT

Herzliche Einladung!

3. Wiener Produktionstechnik Kongress im Jubiläumsjahr
vom 28. bis 29. September 2016, in der Hofburg Wien

ADAPTIVE & SMART MANUFACTURING

Durch rechtzeitige Weichenstellungen in der Forschung, der Ausbildung von Fachkräften und in der Politik und Wirtschaft kann Österreich das Zeitalter der "Industrie 4.0" als Chance erschließen.

Der 3. Wiener Produktionstechnik Kongress widmet sich den mit diesen Visionen verbundenen technischen Herausforderungen. Eine Reihe hochrangiger nationaler und internationaler Vertreter aus der Industrie und Forschung werden im Rahmen des Kongresses wieder aktuelle Fragestellungen diskutieren und zu neuesten Erkenntnissen aus der Forschung sowie der industriellen Anwendung berichten.

INFORMATION & ANMELDUNG unter www.produktionstechnik.at

Hermle C42U

AfA

Ausschuss für Arbeitstechnik

Österreichische Arbeitsgruppe
für Zerspanungstechnik

Mehr über AfA und die kommende Veranstaltung
Sie möchten Mitglied werden? Fragen Sie hier an!

Infofolder

Österreichs erste Pilotfabrik in der Seestadt aspern

Am 24. August 2015 eröffnete das bmvit und die TU Wien im Rahmen einer Pressekonferenz die erste Pilotfabrik für Industrie 4.0 in der Seestadt aspern. Vorläufig befindet sich die Pilotfabrik im Technologiezentrum aspern IQ, das Labor der researchTUb - die mi-factory - wird darin integriert werden. In zwei Jahren wird es eine eigene Fabrikshalle am Gelände dafür geben. Das Demonstrationsprodukt wird ein 3D-Drucker sein.

Gemeinsam mit den 20 Partnern aus der Industrie - allen voran Siemens Österreich, GGW Gruber und EMCO - soll hiermit für Unternehmen ein Raum geschaffen werden, wo gemeinsam mit kompetenten Forscherinnen und Forschern neue Methoden entwickelt und getestet werden können.

Bild: An der Pressekonferenz nahmen teil: Klaus Pseiner, Wolfgang Hesoun, Renate Brauner, Alois Stöger, Michael Häupl und Sabine Seidler (v.l.n.r.). Blickfang war wieder einmal das erste mi-bike aus Holz. Herr DI Weiler vom IFT kann schon stolz den ersten 3D Drucker präsentieren. (c) bmvit / Zinner

Gut unterwegs in der Seestadt - mit dem mi-bike rent!

Derzeit findet bei uns in der mi-factory die Beklebung des Fahrradverleihsystems für die Wien3420 statt. Jedes Leihfahrrad mit oder ohne E-Antrieb bekommt einen Namen - in Anlehnung an die Straßenbezeichnungen in der Seestadt, die berühmten Frauenpersönlichkeiten, wie zB Maria von Trapp oder Edith Piaf, gewidmet sind.  Das mi-bike rent ist eine Weiterentwicklung des mi-bike und wird von der GW St. Pölten Integrative Betriebe gefertigt (mehr Informationen: www.motion-innovations.at). Betreiber des Fahrradverleihsystems ist Wien Work, die ab 2015/2016 den Standort Seestadt aspern mit 600 Mitarbeitern bereichern. Die Seestadt Flotte in und aus der Seestadt startet mit 6 Stationen und 15 mi-bike rent ohne E-Antrieb sowie 25 mi-bike rent mit E-Antrieb. In einem weiteren Ausbauschritt folgen auch UCARVER. Das Gelenk für den UCARVER der GW St. Pölten wird hier am Standort in der mi-factory gefertigt.

mi-bike LIVE Testfahrt: von der Seestadt aspern zur MIPIM nach Cannes

Die Macher der Seestadt aspern starten ein ungewöhnliches und spannendes Projekt. Sie schicken fahrradaffine Journalisten auf einem mi-bike sowie eine weitere Journalistin in einem Tesla e-mobil auf eine Fact Finding Mission von Wien zur größten Immobilienmesse Europas: die MIPIM in Cannes.

Dabei werden in den größeren Städten spannende Interviews zu den Themen Mobilität, Forschung, Architektur und Stadtentwicklung mit namhaften Vertretern aus den jeweiligen Bereichen gemacht - und das mi-bike auf der sehr vielseitigen Strecke "auf Mark und Bein" getestet.

Den Erfahrungsbericht der Journalisten lesen Sie hier!

Herr Prof. Bleicher erzählt über die Anfänge des mi-bikes ... - lesen Sie hier!

Fotos (c) Stefan Draschan

Praxisnahe studentische Ausbildung in der mi-factory

Am 3.6. und 5.6.2014 fanden Workshops zum Thema "Automatisierte Fertigung" in der mi-factory statt. Studienanfänger der Studienrichtungen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau hatten die Möglichkeit, erste Kenntnisse über die automatisierte Be- und Entladung von Werkzeugmaschinen mittels Industrieroboter zu erlangen.

Im ersten Workshop vermittelte Florian Pauker Grundkenntnisse über die Roboterprogrammierung - dabei wurde der IRB sowohl mit dem Offlineprogrammiertool "ABB Robotstudio" als auch mit der klassischen Teach-In Methode programmiert. Im zweiten Teil des Workshops bekamen die Studierenden die Aufgabe, selbstständig in Teams einen geeigneten Ablauf für die Beschickung der EMCO MaxxTurn 45 Drehmaschine zu programmieren. Abschließend wurde der effizienteste Ablauf prämiert!

Internationale Auszeichnung für das IFT

Das Institut für Fertigungs- und Hochleisungslasertechnik der TU Wien wurde mit dem internationalen Stiftungspreis "MTTRF Loan Award" als weltweit 16. und in Europa als 6. Uni-Institut ausgezeichnet.

Die Forschungstätigkeit für BMW und Opel in der Optimierung von Motorkomponenten hat so viel internationales Interesse hervorgerufen, dass die Stiftung MTTRF die teure Maschine MORI SEIKI NHX 6300 im Wert von € 550.000,-- der Lehre und Forschung am Institut im Labor für Fertigungstechnik zur Verfügung stellt.

Am Freitag, 11. April 2014, wurde der Preis - die 17,5 t schwere Hochpräzisions-Bearbeitungsmaschine - spektakulär aus Japan angeliefert. Wir danken der Firma ISEWAN für die erfolgreiche Einbringung.

Lange Nacht der Forschung

Am 4. April 2014 fand zum ersten Mal die Lange Nacht der Forschung auch in der mi-factory statt. Gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur Wien und der Wien3420 haben wir ein abwechslungsreiches Programm zum Thema e-mobility für die Station Seestadt angeboten (siehe ORF Wien heute, Samstag 5. April 2014).

Wir danken unseren Partnern Comdata, GGW Gruber, GW St. Pölten, SCL, Tratar Bikes und Walter Tools für die Mitgestaltung und den ca. 500 Besuchern für Ihr Kommen und das große mitgebrachte Interesse! Hier einige Impressionen.

Erfolgreiches Expertenseminar gemeinsam mit Partnern

Wir danken den knapp 100 Teilnehmern für Ihr großes Interesse und den herausragenden Vortragenden, die durch Ihre lebendige Vortragsweise dem Fachpublikum einen praxisnahen Einblick in das Thema "Innovationen für die wirtschaftliche Fertigung" gaben und neue innovative Wege aufzeigten. Bei der anschließenden Live-Demonstration in der mi-factory konnten sich die Besucher von den Ergebnissen selbst überzeugen. Es war eine gelungene Veranstaltung gemeinsam mit unseren Partnern Comdata, GGW Gruber, Hermle, Maschinenpark Reinhausen, Technische Universität Wien, Wedco und Zoller. Einen zusammenfassenden Rückblick finden Sie auf der Website von Comdata.

Besuch der Brasilianischen Delegation in der mi-factory

Großen Anklang fand das mi-bike auch bei Agnelo Queiroz, Gouverneur der Hauptstadt Brasilia, und seiner hochkarätigen Delegation, welche am 10. Oktober 2013 gemeinsam mit Frau Vizebürgermeisterin Renate Brauner die mi-factory besuchten. Frau Berghofer führte durch das Labor und gab Einblicke in die ersten erfolgreichen Schritte seit der Eröffnung im Oktober 2012. Die Delegation zeigte sich begeistert und abschließend ließ es sich Herr Agnelo Queiroz nicht nehmen, das mi-bike auch persönlich zu testen!